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  • Gucken bald alle in die Röhre?

    02.12.2011 - Buhck Gruppe,

    Zumindest sollte man dies glauben, wenn man das Interesse der Besucher bei der Rehmer Wirt-schaftsschau am Rohr- und Kanalservice betrachtet. Die Experten von Canal-Control stellten sich dort geduldig allen Fragen zur Kanalsanierung und speziell zur  Dichtheitsprüfung (§ 61a Landeswassergesetz NRW), die aktuell unter Hausbesitzern heiß diskutiert wird.

    Ein Grund für die hitzigen Debatten sind nicht nur unterschiedliche Regelungen der einzelnen Bundesländer, auch innerhalb eines Bundeslandes kann es Abweichungen zwischen den einzelnen Kommunen geben z. B. bei Fristen oder der Prüfungsdurchführung. Dies führt zu allgemeiner  Verunsicherung der nur mit kompetenter Beratung entgegengetreten werden kann. So genügt in einer Stadt eine visuelle Prüfung während in anderen zudem eine physikalische Prüfung mit Wasser gefordert wird. Sofern die lokale Abwassersatzung nichts anderes vorschreibt, gilt die visuelle Prüfung als ausreichend und der 31.12.2015 als Stichtag. Kein Wunder, dass Messestand wie Fachvorträge der Kollegen hoch frequentiert waren.

    Unmut über das Gesetz war wenig zu spüren – viele Hausbesitzer zeigten sich eher verständnisvoll, da auch ihnen die Umwelt am Herzen liegt. Beim Thema Kosten wurden jedoch alle hellhörig. Denn wenn man schon müsse, wolle man schließlich wissen, was es kostet, meinte ein Besucher. Eine TV-Untersuchung (visuelle Prüfung), die Bestandteil jeder Dichtheitsprüfung sein sollte, ermittelt eventuelle Schäden.

    Eine Prüfung kostet ca. 300 - 500 Euro netto. Der Hausbesitzer erhält neben dem Zertifikat für die Behörde eine Video-Dokumentation, die im Schadensfall zur Sanierung benötigt wird. Kosten lassen sich reduzieren, indem sich z.B. Nachbarn  gemeinsam einen Betrieb beauftragen, der zertifiziert sein muss.

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